Jeder hat schon einmal davon gehört, aber nicht jeder hatte bereits das Vergnügen damit chauffiert zu werden – das Tuk-Tuk. Das in Asien sehr beliebte und flächendeckend eingesetzte Fortbewegungsmittel kann auf eine lange Vergangenheit zurückblicken. In diesem Artikel erfahren Sie alles rund um das Themen Tuk-Tuk und Tuk Tuk kaufen.

Tuk Tuk
Tuk-Tuks sind das wichtigste Verkehrsmittel in Asien.

Was ist ein Tuk Tuk?

Die Verkehrssituation in Asien ist nicht mit den deutschen Metropolen wie Berlin, Leipizig oder München zu vergleichen. Der asiatische Stadtverkehr ist geprägt durch einen Hochbetrieb von Fahrzeugen, welche sich gefühlt eher chaotisch von A nach B bewegen. Hierbei fällt die Vielzahl der kleinen, bunten Tuk-Tuks auf.  Bei dem dreirädrigen Fahrzeugen handelt es sich offiziell um eine Autorikscha, eine motorisierte Abwandlung der japanischen Rikschas. Bei der Anordnung der Räder befindet sich ein Rad unmittelbar vor dem Fahrersitz und zwei Räder am Ende des Tuk Tuks, auf dem sich die Rückbank für die Fahrgäste befindet. Der eingängige Name „Tuk-Tuk“ lässt sich auf das ratternde Motorgeräusch des Transportmittels zurückführen. Die Geburtstätte des TukTuks ist Bangkok. Seit 1960 sind die Taxis auf drei Rädern nicht mehr aus Thailands Hauptstadt wegzudenken. Aber auch in weiteren Teilen Asiens, wie Indien, Pakistan, Indonesien, Philippinen und Sri Lanka ist die Motorikscha ein sehr beliebtes und weitverbreitetes Fortbewegungsmittel.

Tuk Tuk kaufen

Kauf eines Tuk-Tuk
Der Kauf eines Tuk-Tuks bürgt mehrere Hürden und Zusatzkosten in sich.

Sie überlegen sich ein Tuk Tuk zu kaufen und möchten dieses aus Asien importien? Die Kaufpreise eines neuen Tuk-Tuks beginnen im asiatischen Ausland bei etwa 2400,00€. Je nach Anschaffungsland, Importkosten, Zollgebühr, Steuer, Ausstattungen und Motorisierung können weitere Kosten für die Autorikscha anfallen. Der Preis eines Tuk-Tuks liegt im deutschsprachigen sowie europäischen Raum höher. 

Was gilt es beim Kauf eines Tuk-Tuk zu beachten?

Wer sich ein original Tuk-Tuk anschaffen und in Deutschland zulassen möchte steht vor der Herausforderung, dass asiatische Tuk-Tuk Hersteller in der Regel kein „European Certificate of Conformity”( COC) besitzen und dieses daher nicht ausgeben können. Aufgrund der hohen Umwelt- und Sicherheitsstandards in Deutschland und Europa muss daher der Großteil der verarbeiteten Komponenten und das Tuk-Tuk Zubehör geprüft und angepasst werden. Jeder potenzielle Käufer eines Tuk-Tuks sollte sich davor über notwendigen Zusatzkosten Gedanken machen und für sich selbst abwägen, ob sich der Kauf eines Tuk-Tuks lohnt – speziell bei der gewerblichen Anschaffung eines Tuk-Tuks für Stadttouren in Berlin, Leipzig oder München. 

Tuk-Tuk Anbieter in Deutschland

Spezialisierte Tuk-Tuk Händler

Elektro- und Motorrikscha

Bis zu 30 Tage Rücknahme

5/5

Tuk Tuk mieten, als Alternative zum Kauf

Tuk-Tuk mieten
Tuk-Tuks können Online angemietet werden.

Tuk Tuks machen nicht nur Spaß, sondern sind auch ein echter Hingucker und für verschiedene Anlässe anmietbar. Die Dreiräder müssen daher nicht zwangsläufig gekauft werden, sondern können bequem und einfach gemietet werden. Sei es für eine unvergessliche Rundfahrt in Berlin, eine Hochzeitsfahrt nach der Trauung oder gar für einen Event auf der Messe – die gemieteten Flitzer sind vielseitig einsetzbar. Falls Sie Interesse haben ein Tuk-Tuk mieten zu wollen informieren, Sie sich im Internet, bei Freunden oder Bekannten.

Tuk Tuk in Deutschland zulassen

Sie haben sich für den Kauf eines Tuk-Tuks, trotz der bestehenden Herausforderungen entschieden und möchten dieses nun in Deutschland zulassen? Mit dem Erhalt und Besitz eines solchen COC-Zertifikats sind Einwohner in der EU berechtigt Ihr Fahrzeug in dem jeweiligen EU-Staat anzumelden – ausgenommen der Schweiz. Hinsichtlich Zulassung, Anmeldung und Nummernschild verhält sich die dieser Prozess ähnlich wie beim Auto. Bei den Versicherungskonzernen fällt das Dreirad Auto unter die Kategorie „Trike“ und ist hinsichtlich des Versicherungsbeitrags mit ca. 175€ p.a. preiswert. Ein Tuk Tuk lässt sich in Deutschland mit Führerscheinklasse B bzw. der Führerscheinklasse A bewegen, je nachdem wann der Führerschein ausgestellt wurde. Ab dem 19.01.2013 reicht der Motorradführerschein vor dem 19.01.2013 ist der PKW-Führerschein notwendig. 

Versicherungsnachweis Dreirad
Lassen Sie sich bei der Zulassung und Versicherung Ihres Tuk-Tuks von Ihrem Versicherer beraten.

Technische Daten zum Tuk-Tuk

Tuk-Tuks können eine maximale Geschwindigkeit von bis zu 55-65 Km/h erreichen. Im Durchschnitt liegt die Fahrgeschwindigkeit bei 35 km/h. Offiziell dürfen asiatische Autorikschas bis zu drei Passagiere befördern. In der Praxis wird diese Regel nicht sonderlich Konsequent verfolgt. Im Folgenden erhalten Sie einen Einblick über die Fahrzeugtechnik sowie weitere technische Daten eines Tuk Tuks.

Thai Tuk Tuk Bangkok Taxi Maße

Länge:

2770cm

Breite:

1280cm

Höhe:

1855cm

Leistung:

13,6 PS (4 Takt-Motor, Wasserkühlung)

Batterie:

12V 32 A/h

Leergewicht:

480 Kilogramm

Zulässiges gesamt Gewicht:

780 Kilogramm

Verbrauch:

5l /100km

Reifengröße:

2,5 x 10

Bremsen

2 hydraulische Kreis Bremsanlage,
Trommelbremse vorne und hinten sowie eine Handbremse

Alternative zum Tuk-Tuk Original: APE Calessino

Der beliebte APE Calessino von Piaggio bietete eine ernsthafte Alternative zum asiatischen Tuk-Tuk.

In Europa nimmt Piaggio die Sache wieder in die Hand. Beim APE Calessino wurde ein leichterer gebläsegekühlter Viertakter mit  7,5 kW (10,2 PS) Leistung eingebaut. Das Eigengewicht beträgt nur 350 Kilo. Neben dem Chauffeur dürfen noch zwei weitere Passagiere an Bord. Der Durchschnittsverbrauch des dreirädrigen Fahrzeugs liegt bei 3 Liter auf 100 Kilometer. Das wendige und flinke Dieselfahrzeug eignet sich daher perfekt als innerstädtisches Transportmittel.

Tuk Tuk Hersteller

  • TukTuk Forwerder
  • Piaggio
  • Terra Motors
  • Taixing Sandi Motorcycle

E-Tuk Tuk eine umweltfreundliche Alternative

Immer mehr innovative Hersteller setzen bei Tuk-Tuks auf Elektroantrieb. Die Dreirad Fahrzeuge differenzieren sowohl in der Größe sowie in der Sitzplatzkapazitäten. Die elektrisch angetriebenen Autorikschas fahren bis zu 50 Stundenkilometer, bei einen Fahrradius von 60 Kilometern. Sie bieten somit eine umweltfreundliche, innerstädtische Alternative für die asiatischen Metropolregionen. Auf Grund der aktuell noch vergleichsweise hohen Anschaffungskosten werden die umweltschonenden Fahrzeuge erst in weiter Zukunft flächendeckend eingesetzt werden können.

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